Adidas Aloha Super (Karol Winthorp)

Was haben Woody Allen, Willy Brandt und Mark Twain gemeinsam? Es handelt sich nicht um die “echten” Namen der Personen, sondern um Pseudonyme (ihr könnt die Geburtsnamen der Typen selber googlen, ihr faulen Säcke). Pseudonyme, oder auch nom de plume für ganz prätentiöse Arschgeigen, werden gern genutzt, um die eigene Identität zu verschleiern, eine Distanz zwischen Bühnen- und Realperson zu schaffen, oder einfach nur weil man Lust und Laune hat. Adam Spiegel, besser bekannt als Musik- und Skatevideoregisseur Spike Jonze, hat sein Pseudonym beim Shoot vom Blind-Video Video Days (1991) angenommen. Sein Kumpel Mark “The Gonz” Gonzales war auch von der Partie, und Spike überredete den Gonz — wobei es sich bei Gonz um einen Spitznamen und kein Pseudonym handelt — sich auch ein Pseudonym auszudenken. Aus welchem Grund auch immer erschuf der Gonz Karol Winthorp, den wohl weißesten Namen, der jemals erfunden wurde. Und gerade weil er sich so weiß anhört, passt es auch wie Faust aufs Auge, dass der jetzt erscheinende, dem Namen Karol Winthorp gewidmete Adidas Aloha Super aussieht wie ein Schuh betagteren Semesters. Wir möchten natürlich nicht respektlos gegenüber der älteren Skatergeneration sein. Es ist nur so, dass der Colorway und das Wildleder-Upper an berühmte Pro-Schuhe aus den 90ern erinnern (zum Beispiel von Tom Penny). Wie dem auch sei: Ihr könnt Gonz’ neueste Aloha-Version ab dem 12. Dezember in unserem Webshop und in unserem Laden in Frankfurt kaufen.