Nike SB Dunk Low Pro (VX1000)

Vor iPhones und GoPros, vor digitalen Videos und kleinen HD-Kameras, gab es die VX1000 von Sony. Die VX erschien Mitte der 90er und war damals eine der ersten tragbaren Videokameras, die TV-Qualität für die breite Masse erschwinglich machte. Ihre geringe Größe ermöglichte einen enormen Flexibilitätssprung im Vergleich zu dem, was man ansonsten mit sich rumschleppen musste. Nicht wenige Amateurfilmer sahen sich deshalb veranlasst, auf die VX umzusteigen. Die meisten VX1000s landeten in den klebrigen Händen von Pornoproduzenten. Als nächstes waren allerdings Skateboard-Filmer an der Reihe: Auch sie schätzten die einfache Bedienung der Kamera und die intimen Bilder, zu denen sie imstande war. Als man dann noch das MK1-Fisheye von Century aufschraubte, entstand quasi über Nacht der Goldstandard des Skateboardvideos. Flip Sorry, éS Menikmati, Zero Dying To Live, Baker 3, Girl Yeah Right und viele, viele andere Skatevideos wurden mit der VX gefilmt. Unnötig zu erwähnen, dass die körnige Ästhetik der VX1000 zum alles bestimmenden Look der Skateboard-Videos wurde. Jedenfalls bis zum Aufkommen von HD. Doch trotz der Lichtjahre, die die Videotechnologie seit Mitte der 90er Jahre zurückgelegt hat, bilden VX-Skatevideos immer noch einen wesentlichen Teil aktueller Releases. Viele aufstrebende Skateboard-Filmer greifen immer noch auf die VX1000 zurück — sei es, weil sie den Videos, mit denen sie aufgewachsen sind, ästhetischen Tribut zollen wollen, weil die VX immer noch relativ erschwinglich ist, oder weil der resultierende Look einfach zu Skateboarding passt. Die VX ist ein Eckpfeiler der Skateboardkultur. Und ihr wisst ja, was das heißt. Genau: Nike SB hat eine Dunk-Version aus der VX1000 gemacht. Mit reichlich visuellen Anspielungen auf das Design des Originals (etwa rot und gelb gefärbte Schnürsenkelösen, die die RCA-Buchsen repräsentieren, Time Codes in den Einlegesohlen oder die Beschriftungen bestimmter Kamerafunktionen, die auf das Upper aufgedruckt wurden), sieht der grau-weiß-schwarze Schuh aus wie ein VX mit Schnürsenkeln. Sogar dessen rote Aufnahmetaste wurde optisch in die Außensohle integriert. Egal, wie skurril ein Release auch sein mag: Nike SB macht wirklich keine halben Sachen. Ihr könnt also davon ausgehen, dass der Nike SB Dunk Low “Camcorder” sich mindestens so schnell verkauft wie der Re-Release des MK1-Fischauges. Es gelten die gewohnten Raffle-Regeln.

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